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LEKTION 20

 

Ich bin entschlossen, zu sehen.

 

1. Wir sind bisher recht zwanglos mit unseren Übungszeiten umgegangen. Es wurde praktisch kein Versuch unternommen, die Zeit für ihre Durchführung zu regeln, nur eine sehr geringe Anstrengung war erforderlich, und nicht einmal aktive Zusammenarbeit und aktives Interesse wurden verlangt. Dieser Ansatz war so beabsichtigt und äußerst sorgfältig geplant. Wir haben die entscheidende Wichtigkeit der Umkehrung deines Denkens nicht aus den Augen verloren. Die Erlösung der Welt hängt davon ab. Du wirst jedoch nicht sehen, wenn du dich als unter Zwang stehend betrachtest und Groll und Widerstand aufkommen lässt.

 

2. Dies ist unser erster Versuch, eine Struktur einzuführen. Missverstehe ihn nicht als einen Versuch, Zwang oder Druck auszuüben. Du willst die Erlösung. Du willst glücklich sein. Du willst Frieden. Das alles hast du jetzt nicht, weil dein Geist völlig undiszipliniert ist und du zwischen Freud und Leid, Lust und Schmerz, Liebe und

Angst nicht unterscheiden kannst. Du lernst jetzt, sie auseinander zuhalten. Und deine Belohnung wird in der Tat groß sein.

 

3. Für die Schau ist nur deine Entscheidung erforderlich, zu sehen. Was du willst, ist dein. Halte die geringe Mühe, die von dir verlangt wird, nicht fälschlich für ein Zeichen dafür, dass unser Ziel von geringem Wert ist. Kann der Welt Erlösung ein banales Ziel sein? Und kann die Welt erlöst werden, wenn du es selbst nicht wirst?

GOTT hat einen einzigen SOHN, und er ist die Auferstehung und das Leben. Sein Wille geschieht, weil ihm alle Gewalt im HIMMEL und auf Erden gegeben ist. In deiner Entschlossenheit, zu sehen, wird dir die Schau gegeben.

 

4. Die heutigen Übungen bestehen darin, dich den Tag über daran zu erinnern, dass du sehen willst. Der heutige Gedanke beinhaltet auch stillschweigend die Einsicht, dass du jetzt nicht siehst. Deshalb erklärst du mit der Wiederholung des Gedankens, dass du entschlossen bist, deinen gegenwärtigen Zustand gegen einen besseren

einzutauschen, und zwar einen, den du wirklich willst.

 

5. Wiederhole den heutigen Leitgedanken langsam und bestimmt mindestens zweimal stündlich an diesem Tag, wobei du versuchen solltest, dies jede halbe Stunde zu tun. Sei nicht bekümmert, wenn du es zu tun vergisst,

bemühe dich jedoch wirklich, daran zu denken. Die weiteren Wiederholungen sollten auf jede Situation, jede Person oder jedes Ereignis angewandt werden, das dich aufregt. Du kannst sie anders sehen, und du wirst es. Wonach du verlangst, das wirst du sehen. Das ist das wirkliche Gesetz von Ursache und Wirkung, so wie es sich in

der Welt auswirkt.

Sessions zu Lektion 20

 

Sich der eigenen Macht gewahr werden. (2017)

Zwanghafte Denkstrukturen auflösen. (2016)

Hilfreiche Strukturen. (2014)

Wirklich zwischen Freude und Leid unterscheiden lernen, Bruder. (2013)

Du siehst wirklich  n u r  das, was du sehen  w i l l s t ! (2012)

Wildschweinbraten à la KURS (2011)

Von der reinen Vernunft (2009)

 

 

Michael Ostarek - Sprecher der Sessions zu "Ein Kurs in Wundern"
Michael Ostarek - Sprecher der Sessions zu "Ein Kurs in Wundern"

 

 

Hilfreiches 

 

rund um „Ein Kurs in Wundern“ findest du auf 

 

dem YouTube Kanal von Christian Schneider 

 

Offizielle Online Ausgabe des Übungsbuches

 

und auf der Webseite der Kurs-WG am Mölmeshof

 

Gerne kannst du „Ein Kurs in Wundern“  HIER bestellen 

 

 

 

Hinweis: Die in dieser Episode enthaltenen Gedanken zu „Ein Kurs in Wundern“ stellen die persönliche Meinung und das persönliche Verständnis von Kerstin Mais dar und nicht die der Inhaber der Rechte für Ein Kurs in Wundern. Ein Kurs in Wundern erscheint im Greuthof Verlag und ist markenrechtlich geschützt von der Foundation For Inner Peace, USA.

 

 

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