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Reality Loop Teil 2 - Imagination

Wie nutze ich mein Denken bewusst?

Übersicht 4 Boxen * Basierend auf Alexander Hartmanns “Reality Loop” und James Trips “Hypnotic-Loop”
* Basierend auf Alexander Hartmanns “Reality Loop” und James Trips “Hypnotic-Loop”

Schauen wir uns das Fenster „Imagination“ an.

 

Unsere Vorstellungskraft, all unsere Ideen, unsere Bilder im Geist und auch die kleine Stimme, die uns sagt, wie großartig wir sind oder was für ein Versager.

 

Unsere Gedanken zeigen uns unsere subjektive Realität.

Nur einen Bruchteil dessen, was sich in unserer Umgebung

und in unserem Körper abspielt nehmen wir bewusst wahr.

 

Über unsere fünf Sinneskanäle

(sehen, hören, fühlen, riechen, schmecken)

prasseln pro Sekunde über 2 Milliarden Informationen auf uns ein.

 

Nur ein Bruchteil dessen dringt in das Gehirn zur weiteren Verarbeitung.

 

 

Diese zeigen dir deine ganz persönliche Wahrnehmung deiner Realität.

 

Dein Ausschnitt aus allem was ist.

 

Eine großartige Leistung deines Geistes

alles auszublenden, was er für nicht so wichtig hält.

 

Ein Schutzmechanismus!

 

Die vollständige Verarbeitung aller dieser Eindrücke käme einer Überbelastung gleich. Der Hauptteil der Informationen ist im Unterbewusstsein gespeichert. 

 

Wie die Ergebnisse der modernen Hypnoseforschung eindeutig belegen, gibt es kein Vergessen. D.h. alle Wahrnehmungen, Bilder, Gedanken und Lerninhalte sind in perfekter Weise in unserem Unterbewusstsein abgespeichert.

 

Wir haben nur nicht immer Zugriff auf alles.

 

Neuronale Vernetzung im Gehirn
Neuronale Vernetzung im Gehirn

Jedes noch so kleine Aufblühen eines Gedankens setzt eine Reaktion frei.

Ein Gefühl wird erzeugt,

aus welchem du dann

wiederum ins Handeln

oder auch Nichthandeln kommst.

 

Dein Handeln erzeugt ein Ergebnis.

 

 

Ergebnisse sind Erfahrungen, die deine Glaubenssätze bestärken.

Daraus beziehst du wieder dein Denken. Der Kreislauf schließt sich!

Praktisch sieht das so aus:

 

Du trittst in einen Hundehaufen.

Deine Gedanken: Scheiß Köter, sollte man erschießen und das Herrchen gleich mit! Dein Körper: Puls rast, Blutdruck steigt, Schweißperlen laufen dir am Rücken hinunter, dir wird schwindlig und übel.

Deine Erfahrung: Ich muss mich immer aufregen, wenn ich in einen Hundehaufen trete uns mir wird total übel.

Dein Glaubenssatz: Hundebesitzer sind schuld, wenn ich irgendwann einen Herzinfarkt bekomme. Wehe dem, dir läuft jemand mit Hund über den Weg. 

 

 

Oder so:

 

Du trittst in den Hundehaufen.

Deine Gedanken: Oh, naja, nicht schön. Muss ich abwaschen. Sagt man nicht auch in Scheiße treten bringt Glück?

Dein Körper: Ein Schmunzeln zieht sich über dein Gesicht.

Deine Erfahrung: In Scheiße getreten, abgewaschen. Nichts passiert.

Dein Glaubenssatz: Scheiße passiert. Kann aber abgewaschen werden. 

 

 

 

Du begegnest weiterhin

jedem Hund

und seinem Herrchen

freundlich und mit einem Lächeln.

 

Siehst du,

schon lächelst auch du.

 

 

 

Wie kannst du nun diesen Kreislauf beeinflussen? 

 

RAS - Retikuläres Aktivierungssystem

Schau dir dazu das RAS - Retikuläres Aktivierungssystem an.

 

Dein Retikuläres Aktivierungssystem filtert alle reinkommenden Infos.

 

Es lässt als Erstes nur die lebensrelevanten Dinge zu.

 

Als Zweites dürfen neue Infos rein,

denn diese könnten sich als gefährlich herausstellen.

 

Als Drittes finden emotional wichtige Dinge ihren Weg.

 

Die restlichen Sinneseindrücke fristen in gut sortierten Schubladen ihr Dasein.  

 

Dieses Wissen hilft dir bei deiner Neuprogrammierung.

 

Du lernst am besten über 2 Wege.

 

1. über deine Emotionen

2. über Wiederholung, Wiederholung, Wiederholung.

 

Es gibt 2 große Emotionen über die du arbeiten kannst – Angst oder Liebe.

 

Negatives oder Positives Denken.

 

Damit meine ich kein positives Denken im herkömmlichen Sinne,

sondern sinnvolles Denken!

 

Blind zu sein gegenüber Schwierigkeiten ist nicht die Lösung.

 

Drauf zu schauen, es anzunehmen,

zu lernen damit umzugehen und ins Tun zu kommen.

 

Das ist der Weg.

Sandweg zwischen den Wiesen

 

Ein praktisches Beispiel: 

 

Du hast vielleicht schon ein paar Mal erlebt,

dass bei feuchtem und regnerischem Wetter eines deiner Gelenke schmerzt.

 

Das sind deine spürbaren Erfahrungen.

 

Dein gespeicherter Glaubenssatz: Meine Gelenke schmerzen bei schlechtem Wetter.

 

Kaum bemerkst du nun einen Wetterumschwung aktiviert dein fest verankerter Glaubenssatz deine Vorstellungskraft - Imagination.

 

Sofort spürst du eine Wirkung auf der Körperebene - Physiologie.

 

Du empfindest Schmerzen in diesem einem Gelenk und zunehmend

auch in immer mehr anderen Gelenken bei feuchtem und regnerischem Wetter.

 

Dieses Wissen teilst du mit anderen, indem du mit ihnen darüber sprichst.

 

Dabei fütterst du immer wieder deine eigenen Ohren 

und bewirkst so unbewusst eine Verstärkung deines Problems.

 

Sobald der Wetterbericht für eine Woche im Voraus dieses Klima ankündigt,

bereitest du dich auf dein Drama vor.  

 

Immer wieder und wieder verstärkst du deinen Glaubenssatz.

Immer mehr fühlst du den Schmerz.

 

Arthrose hast du feststellbar nur in einem Gelenk. Komisch, oder?

 

Kann doch nicht sein, dass ich mir das nur einbilde? fragst du dich.

 

Doch! Das genau macht das Zusammenspiel zwischen Körper und Geist aus.

 

Jeder Gedanke hat eine Wirkung auf den Körper.

 

Wie drehst du das jetzt um? Programmierst dich neu?

 

 

Eins muss dir dabei klar sein:

Jahrelang hast du dir dein altes Muster antrainiert.

So wird es auch eine kleine Weile dauern, dich wieder neu zu programmieren.

Dazu müssen sich deine Neurone im Gehirn wieder neu verschalten,

neue Wege einschlagen. Dieses nennt man Neuroplastizität.

 

Über deine Gedanken veränderst du dein Gehirn, also den Körper.

 

Dazu ist Wiederholung, Wiederholung, Wiederholung angesagt.  

 

Ein sehr spannender Vorgang.

 

Stell es dir am besten so vor:

 

Dein Gehirn ist die Speicherplatte, die Hardware.

 

Dein Gedanke ist die Software.

 

Nun bringt deine Software deine Hardware dazu,

sich innerhalb der Materie zu verändern.

 

Unglaublich und die Wissenschaft zur Erforschung

all dessen steckt noch in den Kinderschuhen.

 

 

Arm mit Uhr über einem See.
Es ist immer die richtige Zeit!

Für dich als Test:

 

Nimm deine Uhr ab

und befestige sie am anderen Arm.

Natürlich wirst du einige Tage benötigen und immer auf die alte Stelle schauen.

 

Sobald du automatisch dorthin schaust,

wo die Uhr sich jetzt befindet,

 

haben sich einige Neurone neu verschaltet.

Der Vorgang des nach der Uhr Schauen ist wieder automatisiert.

 

Außerdem hast du gerade aktiv dein Gehirn trainiert. 

 

 

Genauso hast du, in dem oben genannten Beispiel,  

für dich unterbewusst automatisiert,

dass bei feuchtem und regnerischem Wetter deine Gelenke schmerzen.

 

Diese antrainierte Information willst du jetzt wieder überschreiben.

 

Erste Möglichkeit:

 

Nimm dir 5 min Zeit.

 

Stell dir am Anfang ruhig einen Wecker.

 

Setze dich aufrecht und bequem hin.

 

Schließe die Augen und denke zurück an deine Kindheit.

 

Stell dir eine Situation vor, wo du vielleicht barfuß im Regen gehüpft bist.

 

Oder du hinter einem Fenster saßest und

mit den Fingern die Regentropfen nachgezeichnet hast.

 

Finde einen Moment, in der du Freude und glücklich Sein spürtest!

 

Mache dir bewusst, wie perfekt dein Körper funktioniert.

 

Du atmest, dein Herz schlägt.

 

Gehe tief hinein in diese Gefühl!

 

Verstärke deine Freude!

 

Stell dir vor deine Freude strahlt aus deinem Herzen heraus,

durch jeden einzelnen Regentropfen hindurch.

 

Du bist so glücklich.

 

Du bist unabhängig vom Wetter glücklich und in tiefer Freude.

 

Einfach so. 

Rosa Gummistiefel und rosa Regenschirm im Regen

 

 

Das soll helfen, fragst du dich vielleicht?

 

Mach den Test mit der Uhr!

 

Du wirst feststellen, es funktioniert.

 

Du weißt selbst am besten, wie oft du täglich nach der Zeit schaust.

 

Genauso oft will auch deine 5 min Um Programmierung gemacht werden.

 

Du entscheidest letztendlich wie lange du brauchst.

 

 

Meine Empfehlung starte jeden Morgen so in den Tag.

 

Es sind nur 5 min!

 

Tagsüber beobachte dich!

 

Wie oft sprichst du über deine Wehwehchen und aktivierst sie somit immer wieder neu? Du triffst eine Freundin und sie klagt über ihren Körper und was tust du?

 

Meine Gelenke schmerzen auch immer bei Regen …

 

So rufst du immer wieder deine alten Muster ab.

 

Das muss nicht sein!

Lerne deine Gedanken zu beobachten!

Jeden Tag ein kleines bisschen mehr.

Je mehr du dir deiner Gedanken bewusst bist,

desto mehr kannst du sie beeinflussen,

entscheiden was du davon gerade nicht kommunizieren möchtest.

 

 

So wie im „Schlecht Wetter“ Beispiel, kannst du mit jedem Gedanken - Muster lernen umzugehen. Einzige Voraussetzung dafür ist, du musst deine Muster erkennen. 

 

Zweite Möglichkeit:

 

 

Fokussiere dich auf das, was du verbessern willst.

 

Lege dir ein kleines Büchlein an und notieren dir jeden Morgen 4 x :

 

„Mein Körper funktioniert bei jedem Wind und Wetter perfekt!“

 

Um bei unserem vorhergehenden Beispiel zu bleiben.

 

Das tust du jeden Tag!

 

Vielleicht schaffst du es ja auch zwischendurch dir diesen Satz

ins Bewusstsein zu rufen, aufzuschreiben oder zu lesen?  

 

Das kostet dich nur 3 Minuten deiner Zeit.

Egal was auch immer du jetzt glaubst.

 

Ziehe das genauso für nur 12 Wochen durch!

 

Du hast nichts zu verlieren.

 

Ich verspreche dir, du wirst erstaunt sein über die Wirkung. 

 

 

Dritte Möglichkeit:

 

Entdecke die Dankbarkeit für dich. 

 

Der schönste Weg dich selbst glücklich zu machen. 

 

Dankbar zu sein für das was du hast.

 

Dann ziehst du noch mehr von dem in dein Leben.  

 

Es gibt ein altes universelles Gesetz.

 

Wenn du dankbar für etwas bist, kriegst du noch mehr davon.

 

Wenn du nicht dankbar bist, wird dir das wenige genommen was du hast.

 

Nutze vor dem Einschlafen ein kleines Dankbarkeitstagebuch

und notiere dir jeden Abend wofür du dankbar bist. 

 

Ich bin dankbar für meine Gesundheit. 

Ich bin dankbar für das Dach überm Kopf. 

Ich bin dankbar für all die liebevollen Menschen um mich herum.

 

 

Zum Thema Dankbarkeit gibt es dieses

wundervolle und hilfreiche Buch von Rhonda Byrne.

 

Für jeden, der sich erstmals mit dieser Materie beschäftigt sehr empfehlenswert.

 

 

Danke für diese Inspiration.

Danke für die schönen Ideen.

Danke für Veränderungen.

Danke für bestens funktionierende Rituale.

Danke für neue Wege.

Danke für neue Gedanken.

 

DU willst was verändern? Dann lies mal dieses Buch und schau, was Dich berührt und probiere es aus!


 

Vierte Möglichkeit:

 

Stopp das Gejammer! 

 

Nicht nur weil Jammern die Anderen stört oder nervt.

Nein, Jammern nervt einen doch selber.

 

Wir werden handlungsunfähig und ziehen uns immer mehr hinunter.

 

Also mehr Grund zum Jammern.

 

Was ist die Lösung?

 

Es gibt einen kleinen Trick dazu.

Organisiere dir ein Armband, welches du am linken Arm trägst.

Immer wenn du das Gefühl hast, du müsstest jammern,

wechsle das Armband auf den rechten Arm.

 

Verfahre so immer bei jedem „Jammern“.

So bemerkst du dein Jammern und machst es viel weniger.

Du erfährst ganz andere Gefühle und ganz andere Menschen kommen auf dich zu.

 

Wer will schon viel Zeit mit einem Jammer Lappen verbringen?

 

 

Will Bowen hat vor Jahren in seiner Kirche

eine Aktion gestartet, deren Ziel es ist,

sich das Jammern abzugewöhnen.

 

Laut wissenschaftlichen Untersuchungen dauert es 21 Tage, sich einer Angewohnheit zu entledigen. So hat Bowen eine 21-Tage-Challenge auf die Beine gestellt und auch zu Papier gebracht. 


 

Nun hast du 4 anwendbare Tipps zur Änderung deiner Gedanken

in die Hand oder vielmehr in den Geist bekommen.

 

Suche dir für den Anfang nur einen einzigen aus und starte sofort!

 

Teile deine Erfahrungen hier mit uns!

 

Welche von den 4 Möglichkeiten hast du angewendet?

 

Gibt es andere Methoden, die du nutzt? 

 

Dir fällt es schwer ins Tun zu kommen?

 

Du möchtest gerne angestoßen oder erinnert werden?

 

Dann mach mit bei unserem Mitmacher Morgen Start - Der Aufwachpodcast!

 

 

 

Alles Liebe für dich und alle um uns herum.

 

Deine Kerstin 

 

 

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